Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.07.2016

20:00 Uhr

Solarworld droht Sonnenuntergang

Der große Schönfärber

VonFranz Hubik

PremiumMit markigen Sprüchen versucht Solarworld-Chef Frank Asbeck zu blenden. Doch der Glanz ist fast erloschen, denn die Situation des ehemaligen Vorzeigesolarkonzerns ist dramatisch. Eine Analyse.

Der Vorstandsvorsitze des Solar-Modul-Herstellers Solarworld, Frank Asbeck. dpa

Bleibt standhaft

Der Vorstandsvorsitze des Solar-Modul-Herstellers Solarworld, Frank Asbeck.

BonnWilhelm Busch, Diogenes oder Leonardo da Vinci – wo immer Frank Asbeck öffentlich auftritt, zitiert er große Dichter und Denker. Ein Satz des  Universalgenies da Vinci hat es dem Gründer und Chef von Solarworld besonders angetan: „Die Sonne hat noch nie im Schatten gestanden.“ Und was für die Sonne gilt, das trifft auf Sonnenkönige ja wohl erst recht zu – jedenfalls sieht das Asbeck so. Er hat den Satz auf sich selbst abgewandelt und vollends verinnerlicht.

Es mag kommen, was da wolle: Der Vorstandschef von Deutschlands größtem Photovoltaikkonzern mimt stets den sonnigen Optimisten. Er sei „absolut zuversichtlich“, gab...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×