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10.05.2016

21:47 Uhr

Spaltungsbericht

Hohe Kosten und viele Fragezeichen

VonJürgen Flauger

PremiumUmstrukturierungen, Honorare für Berater sowie Abgaben und Steuern: Die Kosten für die Aufspaltung von Eon sind für Uniper enorm – der Nutzen kann noch nicht beziffert werden. Nun müssen vor allem die Anleger mitspielen.

Eon hofft auf das Interesse der Anleger an den Uniper-Anteilen. dpa

Uniper muss sich noch beweisen

Eon hofft auf das Interesse der Anleger an den Uniper-Anteilen.

DüsseldorfDer finanzielle Nutzen der Aufspaltung von Eon ist völlig ungewiss. Die Kosten der Transaktion hat der Energiekonzern dagegen schon beziffert: Er kalkuliert mit rund einer halben Milliarde Euro – für Umstrukturierungen, Berater und Steuern. Dies geht aus dem 188 Seiten starken Spaltungsbericht hervor, den die Vorstände von Eon und Uniper Ende April vorlegten. Er ist die Grundlage, auf der die Aktionäre am 8. Juni die Spaltung endgültig besiegeln sollen.

Im vergangenen Jahr fielen schon 120 Millionen Euro für die „Verselbstständigung der Uniper Gruppe“ an. Unter anderem mussten die Systeme und Anwendungen der Informationstechnologie geteilt werden. Gleichzeitig musste sich Eon...

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