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12.09.2016

06:04 Uhr

Steag baut bis zu 1000 Stellen ab

Blackout im Ruhrgebiet

VonJürgen Flauger

PremiumDer Stromproduzent Steag muss Kraftwerke schneller als geplant vom Netz nehmen und Stellen abbauen – für mehrere Kommunalversorger, denen das Energieunternehmen gehört, wird das Investment zum Risiko.

Der Stromproduzent leidet wie viele Betreiber von Kohle-und Gaskraftwerken unter der Energiewende und dem dramatisch gesunkenen Strompreis im Großhandel.

Steag-Kraftwerk in Voerde (Niederrhein)

Der Stromproduzent leidet wie viele Betreiber von Kohle-und Gaskraftwerken unter der Energiewende und dem dramatisch gesunkenen Strompreis im Großhandel.

DüsseldorfEnde 2010 wurde in sechs Kommunen an Rhein und Ruhr ein Coup gefeiert. Stadtwerke aus Dortmund, Essen, Bochum, Duisburg, Oberhausen und Dinslaken sicherten sich in einem Bieterverfahren das Traditionsunternehmen Steag, einen der größten deutschen Stromproduzenten. „Dies stärkt die Position von Stadtwerke-Unternehmen und trägt zum Wettbewerb bei“, jubelte Hermann Janning, der damalige Sprecher des Konsortiums. Mit der Steag wollten die neuen Eigentümer eine bundesweit schlagkräftige „kommunale Erzeugungsplattform“ aufbauen, um den Energieriesen Eon und RWE Paroli bieten zu können. Gut 1,1 Milliarden Euro überwiesen sie dafür in zwei Schritten an den Steag-Vorbesitzer Evonik.

Fast sechs Jahre später ist die Jubelstimmung...

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