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04.07.2016

06:11 Uhr

Tata und Thyssen-Krupp

Brexit gefährdet Stahlfusion

VonMartin Murphy, Martin Wocher

PremiumNach dem Referendum überdenkt der indische Mischkonzern Tata seine Fusionspläne für die britische Stahlsparte. Auch im Betriebsrat von Fusionspartner Thyssen-Krupp wird die Kritik gegen den Deal immer lauter.

Die Stahlfusion der britischen Töchter von Tata und Thyssen-Krupp wird gerade massiv hinterfragt. dpa

Heißes Eisen

Die Stahlfusion der britischen Töchter von Tata und Thyssen-Krupp wird gerade massiv hinterfragt.

Manchester/FrankfurtSie haben monatelang verhandelt und waren sich schon in weiten Teilen einig: Der deutsche Industriekonzern Thyssen-Krupp und die indische Tata-Gruppe waren fest entschlossen, ihre Stahlsparten in Europa zusammenzulegen. Zwar gab es noch viele Details zu klären, aber der Rahmen für einen Zusammenschluss war vor anderthalb Wochen abgesteckt. Nur das Referendum der Briten über einen Verbleib in der EU sollte noch abgewartet werden – reine Formsache, so schien es. Doch dann geschah das Unerwartete: Die Briten entschieden sich für den Ausstieg – und auch für Thyssen-Krupp und Tata ist seitdem alles anders. Vieles steht seitdem wieder auf dem Prüfstand. Branchenkenner...

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