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18.02.2015

18:09 Uhr

Teldafax

Das 100-Millionen-Versagen

VonSönke Iwersen, Jürgen Flauger

PremiumDie Rekordinsolvenz von Teldafax kommt den Fiskus teuer zu stehen. Weil die zuständige Behörde zusah, wie der Billigstromanbieter immer mehr Schaden anrichtete, setzt der Insolvenzverwalter hohe Rückforderungen durch.

Probleme für die deutschen Finanzbehörden. Weil Teldafax nicht gebremst wurde, geht jetzt der Insolvenzverwalter mit dem Rotstift dran. dpa

Probleme für die deutschen Finanzbehörden. Weil Teldafax nicht gebremst wurde, geht jetzt der Insolvenzverwalter mit dem Rotstift dran.

DüsseldorfSie hatten die Hoffnung schon aufgegeben. Eine ganze Halle hatte Insolvenzverwalter Biner Bähr im November 2011 auf dem Kölner Messegelände angemietet. Dutzende von Sicherheitsleuten, Rettungshelfern, Garderobenfrauen und Hilfskräften warteten auf all diejenigen, die ihre Beziehung zu Teldafax als Kunden begannen und dank ihrer Vorauszahlungen nun Gläubiger des zusammengebrochenen Stromanbieters waren. Doch von den 5000 Stühlen, vor denen Bähr sprach, blieben 4900 leer. Die geprellten Teldafax-Kunden glaubten nicht, dass sie ihr Geld je wiedersehen würden. Sie haben sich wohl geirrt.

Mehr als 100 Millionen Euro. Das ist die Summe, die Insolvenzverwalter Biner Bähr für die Gläubiger von Teldafax bereits...

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