Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

25.07.2016

12:53 Uhr

Tepco scheitert in Fukushima

Verstrahlte Zukunft

VonFelix Lill

PremiumDer japanische Atomkonzern Tepco bekommt den Unglücksreaktor in Fukushima nicht in den Griff. Untergangsstimmung herrscht aber nicht: Die Firma macht höhere Gewinne als vor der Katastrophe – und gibt sich erstaunlich offen.

Havarie mit ungelösten Folgen. AFP

Arbeiter von Tepco in Fukushima

Havarie mit ungelösten Folgen.

TokioEs war eine Nuklearkatastrophe, die Japan traumatisierte und den Kraftwerksbetreiber Tepco erschütterte: Am 11. März 2011 suchte ein Erdbeben mit anschließendem Tsunami das Kernkraftwerk Fukushima heim. Jetzt, mehr als fünf Jahre nach der Kernschmelze, zeigt sich: Die verseuchte Ruine wird für Tepco zum Fluch, zur Dauerbaustelle, dessen Ende niemand mehr vorherzusagen wagt. Dabei hatten die Manager noch vor kurzem die Illusion verbreitet, man mache Fortschritte auf dem verstrahlten Kraftwerksgelände. Der Abtransport der Brennstäbe aus Reaktor 4, die Sicherheitsbedingungen für die Arbeiter auf dem Gelände, die leckenden Kanister für das verseuchte Abwasser, die Vermischung der verstrahlten Kühlflüssigkeit mit dem Grundwasser:...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×