Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

22.02.2017

18:00 Uhr

Thyssen-Krupp-Chef Heinrich Hiesinger

„Ehrlichkeit ist auch eine Last“

VonMartin Murphy

PremiumDer Industriekonzern Thyssen-Krupp sieht sich bereit für die anstehenden Konsolidierung der europäischen Stahlindustrie. Vorstandschef Heinrich Hiesinger spricht im Interview über den Verkauf der Pannen-Hütte in Brasilien, den Rückzug aus dem Geschäft mit den europäischen Stahlwerken und die Seele des Konzerns.

„Wir lassen uns da nicht drängen.“ dpa

Heinrich Hiesinger

„Wir lassen uns da nicht drängen.“

Bevor Heinrich Hiesinger im Januar 2011 den Vorstandsvorsitz von Thyssen-Krupp übernahm, reiste er zum Stahlwerk in Brasilien. In Rio de Janeiro wurde der Chef in spe vom Werksleiter gefragt, ob er den üblichen Rundgang machen oder die Wahrheit über das Werk hören wolle. Er entschied sich für Letzteres und erfuhr, warum die Hütte die wohl größte Fehlinvestition ist, die je ein deutsches Unternehmen getätigt hat. Bis zum Verkauf dauerte es dann trotzdem noch sechs Jahre. Warum, das erklärt der Vorstandsvorsitzende im Interview.

Herr Hiesinger, Thyssen-Krupp kann endlich sein brasilianisches Stahlwerk CSA verkaufen. Wo steht der Konzern nach dem Abschluss dieses verlustreichen Abenteuers?
Unser Ziel ist es, die Abhängigkeit vom Stahlgeschäft zu reduzieren...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×