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12.06.2017

11:36 Uhr

Verkaufen oder halten?

Kurshoch von RWE bringt Kommunen in Versuchung

VonJürgen Flauger

PremiumUm fast 70 Prozent hat die RWE-Aktie seit Jahresanfang zugelegt. Das freut die kommunalen Aktionäre – und verlockt zum Ausstieg. Viele Gemeinden könnten das Geld gut gebrauchen. Eine Stadt hat bereits reagiert.

Viele Städten und Gemeinden in NRW könnten das Geld aus dem Verkauf von RWE-Aktien nutzen, um die Infrastruktur zu sanieren. imago/blickwinkel

Marode Straßenunterführung in Bochum

Viele Städten und Gemeinden in NRW könnten das Geld aus dem Verkauf von RWE-Aktien nutzen, um die Infrastruktur zu sanieren.

DüsseldorfDie RWE-Aktie steigt und steigt. Am Freitag durchbrach sie sogar nach zwei Jahren zwischenzeitlich wieder die Marke von 20 Euro. Seit Jahresbeginn hat sie um fast 70 Prozent zugelegt. Im Deutschen Aktienindex (Dax) war RWE mit Abstand der größte Gewinner.

Die Entwicklung freut Privatanleger wie institutionelle Investoren gleichermaßen. Bei einer Gruppe ist die Erleichterung aber besonders groß: Die Städte und Kommunen an Rhein und Ruhr, die aktuell noch rund 23 Prozent der Anteile halten, hatten in den vergangenen Jahren wegen der schwachen Kursentwicklung und zuletzt ausbleibender Dividenden immer größere Probleme, ihr Engagement bei Deutschlands größtem Stromproduzenten zu begründen.

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