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08.08.2016

17:59 Uhr

Versorger EDF

Hat Vorstandschef Lévy den Verwaltungsrat belogen?

VonThomas Hanke

PremiumDer geplante Bau von Atomreaktoren in Großbritannien könnte zum persönlichen Fiasko für EDF-Chef Lévy werden. Arbeitnehmer werfen ihm vor, seinen Verwaltungsrat in die Irre geführt zu haben. Es geht um viel Geld.

EDF will zwei Drittel der Baukosten stemmen, der Rest kommt aus China. AFP; Files; Francois Guillot

Entwurf für die Reaktoren in Hinkley Point

EDF will zwei Drittel der Baukosten stemmen, der Rest kommt aus China.

ParisDer geplante Bau von neuen Atomreaktoren in Großbritannien hat dem französischen Energiekonzern EDF schon viel Ärger eingebracht. Jetzt könnte das Projekt für Konzernchef Jean-Bernard Lévy auch noch zum persönlichen Fiasko werden. Die eigenen Arbeitnehmer werfen ihm vor, zu lügen. Und die französische Börsen-Polizei AMF untersucht, ob der EDF-Vorstand die Aktionäre korrekt über die Kosten der geplanten Atomkraftwerke im britischen Hinkley Point informiert hat.
Lévy persönlich muss sich gegen den Vorwurf wehren, er habe den Verwaltungsrat in die Irre geführt, als der noch am 28. Juli die Entscheidung pro Hinkley Point getroffen hat. Die britische Regierung hatte zu diesem Zeitpunkt...

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