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01.02.2017

17:18 Uhr

Voestalpine wehrt sich gegen Vorwürfe

„Wir haben immer wieder auf Kostensteigerungen hingewiesen“

VonHans-Peter Siebenhaar

PremiumHat Voestalpine die Anleger nicht ausreichend über die Kostenexplosion im US-Werk informiert? Die österreichische Finanzmarktaufsicht ermittelt jetzt. Konzernchef Wolfgang Eder weist die Vorwürfe entschieden zurück.

Der Voestalpine-Chef weist die Vorwürfe zurück, gegen Ad-hoc-Pflichten verstoßen zu haben. Reuters, Sascha Rheker

Wolfgang Eder

Der Voestalpine-Chef weist die Vorwürfe zurück, gegen Ad-hoc-Pflichten verstoßen zu haben.

WienEinmal im Jahr lädt Wolfgang Eder in Wien die Spitzen der österreichischen Medien zu einem Gespräch über die Zukunftsperspektiven des Stahlkonzerns Voestalpine. Doch diesmal war der langjährige Vorstandschef angespannt. Denn in die Runde platzte die Nachricht des ORF, dass die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) den Linzer Stahlriesen unter die Lupe nimmt. Der Verdacht der Behörde: Voestalpine habe seine Aktionäre nicht ausreichend über die enorme Kostensteigerung beim Bau eines Werkes in den USA unterrichtet.

Dem Konzern drohen saftige Strafen. Einzelpersonen können wegen der Verletzung der Ad-hoc-Pflicht mit bis zu einer Million Euro belangt werden, das Unternehmen selbst könnte bis zu...

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