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09.09.2015

18:24 Uhr

Werner Müller oder Werner Brandt?

Machtkampf um neuen Aufsichtsratschef für RWE

VonJürgen Flauger

PremiumAufsichtsratschef Manfred Schneider liegt im Clinch mit den einflussreichen kommunalen RWE-Aktionären: Sie kämpfen mit allen Mitteln für Ex-Wirtschaftsminister Werner Müller als künftigen Oberkontrolleur – es wäre eine gefährliche Entscheidung für Vorstandschef Peter Terium.

Im Aufsichtsrat knirscht es in der Frage um die Neubesetzung des Chefaufsehers des Konzerns gewaltig. Reuters

RWE-Zentrale in Essen

Im Aufsichtsrat knirscht es in der Frage um die Neubesetzung des Chefaufsehers des Konzerns gewaltig.

DüsseldorfBei RWE sind Aufsichtsratssitzungen in rauen Zeiten wie diesen nie Routine. Der Energiekonzern kämpft nach Energiewende und Strompreisverfall um seine Existenz. Die Aktie hat allein seit Jahresbeginn die Hälfte ihres Werts eingebüßt. Doch wenn sich das Kontrollgremium am Freitag nächster Woche trifft, wird es besonders spannend. Die kommunalen Aktionäre, die fast ein Viertel der Anteile kontrollieren, wollen die Machtfrage stellen.

Es geht um die Position des Aufsichtsratschefs. Amtsinhaber Manfred Schneider verlässt im April zur Hauptversammlung RWE. Nach langer Suche hat er seinen Wunschnachfolger gefunden: den Ex-SAP-Finanzvorstand Werner Brandt. Die kommunalen Aktionäre wollen die Personalie aber mit aller Macht...

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