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31.10.2016

06:00 Uhr

Windanlagenbauer Enercon

Aus dem Chefsessel geweht

VonFranz Hubik

PremiumDie Vizechefin muss gehen, zwei Top-Manager sind schon weg: Beim Windanlagenbauer Enercon wütet ein Orkan. Weil die Geschäfte schlecht laufen, ist eine Reorganisation angekündigt. 20.000 Mitarbeiter sind in Sorge.

Bislang galt Enercon als Branchenvorbild. dpa

Montage einer Windkraftanlage

Bislang galt Enercon als Branchenvorbild.

DüsseldorfVier magere und doch brisante Sätze schickte Geschäftsführerin Nicole Fritsch-Nehring Mitte September per E-Mail ihren Mitarbeitern. Michael Strobel, Technischer Direktor ihrer Firma Enercon, habe Deutschlands führenden Anbieter für Windkraftanlagen verlassen. Daher werde es eine „Reorganisation im Bereich Forschung und Entwicklung geben“, ließ sie wissen.

Die Meldung überraschte viele. Schließlich gilt Strobel als ausgewiesener Fachmann, der eine Schlüsselfunktion im Konzern bekleidet. Nachdem kurz zuvor schon Joachim Stilla, verantwortlich für die Innovationsstrategie, aus der Firma ausgeschieden war, blieb vielen der 600 Ingenieure in der Innovationssparte von Enercon nur noch Fritsch-Nehring als oberste Führungskraft. Doch die Frau, die das Fachmagazin „Windpower Monthly“...

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