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23.11.2015

09:59 Uhr

Windparkbauer Juwi

Sturmtief aus Thüringen

VonAndreas Dörnfelder, Franz Hubik

PremiumÖko-Pionier Matthias Willenbacher droht ein Schmiergeldprozess. Der Fall wirft ein Licht auf eine Branche, die sich sauberer gibt als sie ist.

„Die Begründung muss schon etwas gefälliger daherkommen.“ dpa

Windpark

„Die Begründung muss schon etwas gefälliger daherkommen.“

WörrstadtMatthias Willenbacher lag im Krankenhaus als ihn ein Anruf aus der Firma erreichte. Am Telefon war ein unangenehmer Gesprächspartner. Er meldete sich aus Willenbachers damaliger Konzernzentrale. Mit einer Schar von Polizisten stand er mitten in der Vorstandsetage der Juwi AG in Wörrstadt bei Mainz. Der Anrufer war ein Staatsanwalt aus Erfurt. Er erklärte Willenbacher, dass er nun dessen Büro durchsuchen lasse. Der Verdacht: Korruption.

Zum Zeitpunkt der Razzia im Februar 2012 waren Matthias Willenbacher und der damals von ihm geführte Wind- und Solarparkbauer Juwi auf dem Weg zur bundesweiten Nummer eins. Mit Kompagnon Fred Jung hatte er aus einer...

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