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19.08.2016

06:12 Uhr

Windreich-Niedergang

Eine große Luftnummer

VonVolker Votsmeier , Franz Hubik

PremiumFür die Gläubiger von Windreich ist kaum noch was zu holen. Das meiste Geld ist weg, wie der Bericht des Insolvenzverwalters zeigt. Einige Anleger wollen es sich nun anderswo wiederholen: bei der Bank Sarasin.

Nach der Windreich-Pleite sind die Aussichten für Gläubiger mau. dpa

Offshore-Windpark

Nach der Windreich-Pleite sind die Aussichten für Gläubiger mau.

DüsseldorfDie fünf Jahre sind vorbei. Im Sommer 2011 platzierte die Windreich-Gruppe eine Anleihe mit einem Volumen von 75 Millionen Euro. Von „herausragenden Aussichten“ und „stark wachsenden Umsätzen“ schwärmten die Windreich-Vorstände Willi Balz, Tim Kittelhake und Walter Döring in dem Prospekt. Windreich plante und baute in der ganzen Republik hunderte Windräder, um sie gewinnbringend weiterzuverkaufen. Im Sommer 2016 sollten Anleger ihr Geld zurückerhalten, jährlich verzinst mit hübschen 6,5 Prozent.

Ein 100.000 Euro-Investment versprach einen Ertrag von 32.500 Euro – und ein gutes Gewissen. Schließlich war wenige Monate nach der Atom-Katastrophe im japanischen Fukushima klar, dass die Energiewende durch das Enddatum...

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