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09.06.2017

12:46 Uhr

Eon-Chef Johannes Teyssen

Ein strahlender Sieger

VonJürgen Flauger

PremiumJahrelang hatte Konzernchef Johannes Teyssen gegen die vom Bund 2010 eingeführte Brennelementesteuer gekämpft. Jetzt erhält Eon 2,85 Milliarden Euro zurück – plus 450 Millionen Euro an Zinsen. Das Geld kann er für den Neustart gut gebrauchen.

Eon erhält 2,85 Milliarden Euro vom Bund zurück – plus 450 Millionen Euro an Zinsen. Reuters

Eon-Chef Johannes Teyssen

Eon erhält 2,85 Milliarden Euro vom Bund zurück – plus 450 Millionen Euro an Zinsen.

EssenAm Donnerstag war Johannes Teyssen zum Schweigen verurteilt. Der 57-Jährige saß stundenlang in der Essener Grugahalle auf dem Podium. Als Aufsichtsrat der Uniper SE, die er durch die Abspaltung von Eon erst geschaffen hat, war er qua Amt zum Zuhören verpflichtet, während sein langjähriger Weggefährte und Uniper-Chef Klaus Schäfer sprach.

Die passive Rolle mag dem sonst so wortgewaltigen Manager aber ganz recht gewesen sein, Triumphe genießt man lieber still. Jahrelang hatte er gegen die vom Bund 2010 eingeführte Brennelementesteuer gekämpft – und am Mittwoch dann vom Bundesverfassungsgericht endlich recht bekommen. Der Bund muss die Steuer zurückerstatten – insgesamt rund...

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