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03.02.2017

13:41 Uhr

Ex-Bahnchef Rüdiger Grube

Abgang eines Moderators

VonDieter Fockenbrock

PremiumEs war die Personalie dieser Woche: Rüdiger Grube schmeißt als Chef der Deutschen Bahn hin. Mit dem 65-Jährigen dankt ein Manager ab, der zuhören kann. Am Ende unterschätzte er aber die Vorbehalte gegen sich.

Kluger Taktiker und Netzwerker. dpa

Rüdiger Grube

Kluger Taktiker und Netzwerker.

DüsseldorfWer Rüdiger Grube auch nur ein wenig kennt, der vermag sich kaum vorzustellen, wie der Begriff „Ruhestand“ in seinem Leben Platz finden könnte. Der Mann ist personifizierter Unruhestand. Alles ist irgendwie schnell an ihm, seine Augen, die Bewegung, das Sprechen. Insofern passte Grube ja auch zu einem Konzern, der mit Mobilität zu tun hat. Verwundern kann es auch nicht, wie er am vergangenen Montag sein Berufsleben als Topmanager beendete. Indem er einem verdutzten Aufsichtsratsgremium kurzerhand erklärte: Das war’s.

Wer aber meint, Ex-Bahn-Chef Grube sei das typische Alphatier, das nunmehr beleidigt von dannen zieht, weil die anderen nicht so wollten...

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