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12.08.2015

11:55 Uhr

Expansion in Deutschland

Schweizer Post auf Abwegen

VonChristoph Schlautmann

PremiumDie Schweizer Post versucht sich in Deutschland als externer Dienstleister. Für viele Dax-Konzerne bearbeitet sie eingehende Postsendungen, Urlaubsanträge oder Spesenquittungen. Das Risiko ist allerdings hoch.

Das Vertrauen im angestammten Kernbereich schwindet. dpa

Das klassische Briefgeschäft

Das Vertrauen im angestammten Kernbereich schwindet.

BambergEintritt nur für angemeldete Besucher, doppelte Schleusentüren, Tresorkammern, die niemals allein betreten werden dürfen – wer es in die Bamberger Produktionshalle der Schweizer Post schafft, wähnt sich in Fort Knox.

Langfinger fänden hier ein Eldorado. Pro Werktag spucken Druckmaschinen in dem verwinkelten Gebäude bis zu 10.000 Bahncards aus – zum Stückpreis von bis zu 6890 Euro. Vom Band gleich nebenan fallen mit Magnetstreifen und Kreditkartennummern bestückte Benzinkarten, ein Auftrag der Tankstellenkette Shell. Stuttgart hat neulich kontaktlose ÖPNV-Tickets bestellt, einsetzbar auch für Schwimmbadbesuche oder Bibliotheken.

Die Post der Eidgenossen, 1849 zum Transport von Briefen, Paketen, Personen und Geldsendungen gegründet,...

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