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29.10.2015

20:00 Uhr

Faktor Mensch

Die deutsche Führungs(un)kultur

VonTanja Kewes

PremiumFührungskultur und Managementdefizite: Ist VWs Dieselgate nur ein Einzelfall? Nein, auch andernorts wird nicht geführt, sondern geherrscht. So langen sich in den Chefetagen nichts ändert, sind Wiederholungen vorprogrammiert.

DüsseldorfDie Köpfe sind gerollt, wie es so schrecklich-schön heißt und häufig gefordert wird. Bei Volkswagen. Erst der von Ferdinand Piëch, weil er dann doch als Aufsichtsratsvorsitzender allzu patriarchalisch mit dem Seinen (Vorstandschef) umging. Und schließlich der von Martin Winterkorn, ebenjenem noch jüngst zu bemitleidenden Cheflein, der – wie die Abgasaffäre zutage brachte, selbst auch nicht anders zu herrschen beliebte als sein Patriarch.

Die anschließende Aufregung war groß. Über das altertümliche Patriarchat von Wolfsburg wurde allerorten in der deutschen Wirtschaft der Kopf geschüttelt. Das sei tiefstes Mittelalter, und von daher sei es auch nicht verwunderlich, dass so etwas wie dieser...

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