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07.03.2016

18:35 Uhr

Frauenquote in Familienunternehmen

Allein unter Männern

VonAnja Müller, Katrin Terpitz, Martin-W. Buchenau

PremiumEine Studie zeigt: Beim Thema Frauenquote stehen die 250 größten deutschen Familienunternehmen schlechter da als die Dax-Konzerne. Das ernüchternde Ergebnis kann für die Firmen durchaus zu einem größeren Problem werden.

„Ein Aufsichtsratsmandat bedeutet immer Verantwortung und sorgfältige Arbeit.“ dpa

Nicola Leibinger-Kammüller

„Ein Aufsichtsratsmandat bedeutet immer Verantwortung und sorgfältige Arbeit.“

Düsseldorf/StuttgartNicola Leibinger-Kammüller ist eine gefragte Frau. Neben dem Vorstandsvorsitz im eigenen Familienunternehmen Trumpf hat sie vier Aufsichtsratsmandate inne. Und die 56-Jährige könnte mit Sicherheit noch sehr viel mehr Unternehmen kontrollieren, erst recht, seit zu Jahresbeginn eine Frauenquote von 30 Prozent in den Aufsichtsräten vorgeschrieben ist.

Betroffen von dem Gesetz sind zunächst nur gut 100 Firmen, die börsennotiert und paritätisch mitbestimmt sind. Das Gesetz sieht aber auch eine sogenannte flexible Quote vor – und diese wird noch mehr Wucht entfachen.
Der Grund: Die flexible Quote gilt für rund 3.500 Unternehmen. Diese müssen sich selbst eine Quote geben, die Frist zur...

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