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06.09.2016

12:56 Uhr

Gründer in Deutschland

Wer will schon scheitern?

VonGrischa Brower-Rabinowitsch

PremiumGründer brauchen in Deutschland keine amerikanischen Verhältnisse. Der Ruf nach einer „Kultur des Scheiterns“ konterkariert hierzulande den Wunsch nach mehr von ihnen. Wir müssen früher ansetzen. Eine Analyse.

Ein junges Unternehmen in die Pleite zu führen ist häufig mit dem persönlichen finanziellen Ruin verbunden. Imago

Resignation

Ein junges Unternehmen in die Pleite zu führen ist häufig mit dem persönlichen finanziellen Ruin verbunden.

Der Satz hat so eine Popularität erlangt, dass selbst die Kanzlerin ihn schon ausgesprochen hat: „Wir brauchen in Deutschland eine Kultur des Scheiterns.“ Nimmermüde wird er wiederholt und ist inzwischen eher eine Gewissheit als eine Behauptung. Gegen Kultur lässt sich schließlich kaum etwas einwenden. Gegen mehr Kultur erst recht nicht.

Das Wohl und Wehe unserer Gründerszene scheint geradezu davon abzuhängen, dass wir dem Scheitern seinen Dämon nehmen und dem Gescheiterten seinen Fall so angenehm wie möglich gestalten, die Chance auf die zweite Chance mit eingeschlossen. Das Silicon Valley an der amerikanischen Westküste, so die landläufige Meinung, ist uns auch...

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