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04.10.2016

17:22 Uhr

Air-Berlin-Deal verunsichert Mitarbeiter

Tuifly-Chef reagiert auf dubiose Krankmeldungen

VonChristoph Schlautmann

PremiumSeit Montag kommt es zu Verspätungen und Crewausfällen beim Ferienflieger Tuifly, weil Mitarbeiter eine Kooperation mit Air Berlin fürchten. Nun kontert Geschäftsführer Jochen Büntgen mit einem internen Mitarbeiterbrief.

Die Flugzeuge blieben länger am Boden als geplant – fast ein Drittel aller Flüge hatte Verspätung, weil sich verstärkt Mitarbeiter krank meldeten. dpa

Tuifly

Die Flugzeuge blieben länger am Boden als geplant – fast ein Drittel aller Flüge hatte Verspätung, weil sich verstärkt Mitarbeiter krank meldeten.

DüsseldorfAuf die massenhaften Krankmeldungen seiner Crewmitarbeiter, die damit offenbar gegen die geplante Air-Berlin-Kooperation protestieren, hat Tuifly-Geschäftsführer Jochen Büntgen jetzt mit einer Klarstellung reagiert. In einem internen Mitarbeiterschreiben, das dem Handelsblatt vorliegt, versprach er: „Unser Unternehmen Tuifly soll auch in einem möglichen neuen Verbund als Gesellschaft erhalten bleiben.“ Gerüchte über eine Verlagerung des Sitzes der Gesellschaft seien falsch. „Tuifly ist eine deutsche Gesellschaft“, erklärte er, „die auch in Zukunft weiter am Standort Hannover operieren wird.“ Damit blieben bestehende Tarifverträge unberührt.

Büntgen erklärte zudem in dem Schreiben, er habe sich bereiterklärt, „in einem möglichen neuen Verbund zusätzlich zu meiner Funktion bei...

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