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04.05.2017

13:08 Uhr

Alitalia-Krise

Rom probt das Ende der Protektion

VonRegina Krieger

PremiumWenn alles schiefgeht, hilft der Staat: Dieses Denken ist tief in der Mentalität der Italiener verwurzelt. Bestes Beispiel: Alitalia. Deren Krise wird zeigen, ob das Land den Sprung in die Gegenwart schafft. Eine Analyse.

Kein Rückfall in Protektionismus erwünscht. Reuters

Alitalia-Flieger

Kein Rückfall in Protektionismus erwünscht.

Ein Land macht sich selbst Mut: zum Beispiel mit Dolce-Vita-Bildern aus den Sixties von Filmstars in Alitalia-Flugzeugen, die zur besten Sendezeit in den Abendnachrichten laufen. Mit Sonderangeboten für Ferienflüge im Sommer. Mit der Mitteilung, dass es mehr als 4,9 Millionen Buchungen gebe. Die Botschaft ist eindeutig: Es geht schon weiter, es wird sich eine Lösung finden, zumal es ja um ein Statussymbol geht, die nationale Luftflotte. Das Trauma der Pleite sitzt tief.

Doch ohne die staatliche Geldspritze von 600 Millionen Euro wäre von heute auf morgen Schluss mit dem Unternehmen, das nun vor einem langwierigen Restrukturierungsprozess mit ungewissem Ausgang steht....

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