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13.12.2016

12:03 Uhr

Berndt-Ulrich Scholz

Eine Misere zu viel

VonMassimo Bognanni

PremiumDer 77-Jährige Berndt-Ulrich Scholz machte sein Unternehmen Scholz AG einst zu einem der größten Schrottverwerter der Welt. Jetzt muss er es nach China verkaufen. Preis: ein Euro. Ruhe hat er dann noch immer nicht.

Hat früheren Geschäftsfreund verklagt.

Fußball-Sponsor Scholz

Hat früheren Geschäftsfreund verklagt.

StuttgartBerndt-Ulrich Scholz hat ein Alter erreicht, in dem die Arbeit normalerweise nicht mehr an erster Stelle steht. 56 Jahre lang hat er im Schrott-Geschäft geackert. Aus einem kleinen Familienunternehmen im schwäbischen Aalen schuf er einen der größten Schrottverwerter der Welt. In Glanzzeiten beschäftigte seine Scholz AG 5.000 Mitarbeiter, setzte über drei Milliarden Euro um. Scholz zählte in Sachen Schrott zu den ersten Adressen im Land.

Seine Arbeit fand Anerkennung: Scholz erhielt das Bundesverdienstkreuz am Bande, die Staufermedaille, die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg. Erst spät, mit 74 Jahren, verließ er den Chefsessel: 2013 übergab Scholz den Vorstandsvorsitz an Sohn Oliver.

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