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03.05.2016

06:25 Uhr

Beteiligung an Modekette

Gerät Adler in den Strudel der Steilmann-Pleite?

VonGertrud Hussla, Georg Weishaupt

PremiumDie Modekette Steilmann steht vor der Pleite. Insolvenzverwalter Frank Kebekus prüft rechtliche Möglichkeiten, auf die wertvollen Beteiligungen zugreifen zu können. Er hat die bislang verschonten Adler-Märkte im Visier.

Die Modemärkte könnten nun doch von der Pleite der Steilmann-Gruppe betroffen sein. dpa

Einkaufstaschen von Adler

Die Modemärkte könnten nun doch von der Pleite der Steilmann-Gruppe betroffen sein.

DüsseldorfWenn die Modekette Adler an diesem Dienstag über ihr vergangenes Quartal berichtet, dürften die Zahlen nur am Rande interessieren. Aktionäre, Kunden und Lieferanten verfolgen vielmehr gebannt das Schicksal ihres Großaktionärs, der Steilmann-Gruppe. Der Bergkamener Modekonzern stellte kurz vor Ostern Insolvenzantrag. Bislang hieß es, dass die Adler-Märkte davon nicht betroffen seien. Doch nun zeigt sich: Adler könnte trotzdem in den Strudel der Steilmann-Pleite geraten.

„Die Adler-Aktien sind sicherlich eine der werthaltigsten Beteiligungen von Steilmann“ sagt der vorläufige Insolvenzverwalter Frank Kebekus im Gespräch mit dem Handelsblatt. Die knapp 30 Prozent, die Steilmann über eine Zwischenholding indirekt hält, haben einen Börsenwert...

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