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14.03.2016

06:23 Uhr

Chemiekatastrophe von Tianjin

Chinas Ground Zero

VonStephan Scheuer

PremiumEinst wurde die Hafenstadt als künftiges Drehkreuz für Waren für Nordchina gefeiert – bis vor einem halben Jahr dort hunderte Tonnen Chemikalien explodierten. Auch für die Chemiebranche in Europa mit fatalen Folgen.

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Explosionskatastrophe von Tianjin: Eine Stadt räumt auf

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TianjinDie Lastwagen wirbeln Staub von dem trockenen Boden auf. Männer in Schutzanzügen laden Erde, verpackt in helle Sicherheitsfolien, auf die Ladefläche. Hier war das Epizentrum der verheerenden Explosionen in der Hafenstadt Tianjin, die 165 Menschenleben gefordert hatten. Auch ein halbes Jahr danach dauern die Aufräumarbeiten an, das Areal gleicht einer Mondlandschaft. Die Zukunft der einstmals aufstrebenden Logistikregion ist völlig ungewiss.

Gelbe Sicherheitswände riegeln das Katastrophengebiet weiträumig ab. Wachleute patrouillieren an den Eingängen. „Abfallentsorgung. Nicht näher kommen“, heißt es auf Warnschildern. Leere Lastwagen fahren auf das Gelände, auf dem einst das Unternehmen Ruihai Logistics seine Lagerhallen errichtet hatte. 11.300 Tonnen...

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