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01.06.2017

09:10 Uhr

Deutsche Bahn im Bilanzcheck

Ein Konzern am Tropf des Staates

VonDieter Fockenbrock

PremiumDie Modernisierung der Deutschen Bahn wird teuer, so teuer, dass der Steuerzahler in Zukunft wohl noch häufig aushelfen muss. Die neue Zugflotte zeigt das ganze Dilemma des Staatskonzerns.

Neue Züge müssen nicht nur finanziert, sondern auch zulasten des Gewinns abgeschrieben werden. dpa

ICE der Deutschen Bahn

Neue Züge müssen nicht nur finanziert, sondern auch zulasten des Gewinns abgeschrieben werden.

DüsseldorfRichard Lutz, vormals Finanzchef und jetzt Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn, übte sich bei seiner Bilanzpräsentation Ende März in Demut. „Heute verspreche ich den Kunden und Mitarbeitern nicht, dass sich jetzt alle Probleme bei der Bahn in Luft auflösen werden.“ Was Lutz nicht sagte: Auf das größte deutsche Staatsunternehmen rollen neue Probleme zu.

Und die sind kurioserweise eine Folge der Beseitigung alter Probleme. Kurz gesagt: Die Modernisierung der Deutschen Bahn kostet so viel Geld, dass der Steuerzahler in Zukunft wohl noch häufig aushelfen muss. Die Finanzierungskraft des Konzerns allein wird dafür nicht ausreichen.

Um die Verschuldung der Bahn abzubremsen, springt...

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