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31.01.2017

17:42 Uhr

Deutsche Bahn

Völlig aus der Spur geraten

VonDaniel Delhaes

PremiumOhne klare Strategie wird die Deutsche Bahn nie erfolgreich. Ausgerechnet bei dem Großkonzern weiß der Staat als Anteilseigner nicht, was er von dem Unternehmen will. Eine Analyse.

Nach dem Ausstieg von Bahnchef Rüdiger Grube zeigt sich die Hilfslosigkeit des Eigners. dpa

Gleisbauarbeiten bei der Bahn

Nach dem Ausstieg von Bahnchef Rüdiger Grube zeigt sich die Hilfslosigkeit des Eigners.

Was für ein Chaos bei der Deutschen Bahn. Wenn nicht schon das Winterwetter für schlechte Nachrichten sorgt, mag sich der Aufsichtsrat gesagt haben, dann verursacht er eben selbst einen Sturm in der Konzernzentrale. Da handelt der Personalausschuss einstimmig eine Vertragsverlängerung mit dem Vorstandschef Grube aus. Und am Ende ist Aufsichtsratschef Utz-Hellmuth Felcht nicht in der Lage, eine entsprechende Entscheidung unter den Kontrolleuren herbeizuführen, mit der Folge, dass Grube entnervt aufgibt.

Der Scherbenhaufen im gläsernen Bahn-Tower in Berlin ist groß: Der Chef ist weg, der Oberkontrolleur massiv beschädigt, und die ohnehin großen Probleme des Staatskonzerns wachsen weiter ohne Aussicht auf Lösung....

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