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07.04.2016

06:00 Uhr

DHL, DPD, TNT beteiligt

DIN-Experten greifen ins Paketkasten-Chaos ein

VonChristoph Schlautmann, Martin Wocher

PremiumEtwa 2,5 Milliarden Pakete landeten 2015 vorwiegend vor Deutschlands Haustüren, weil die Empfänger nicht zu Hause waren. Nun arbeitet das Deutsche Institut für Normung mit den Paketdiensten daran, das Problem zu lösen.

Ein DHL-Paketzusteller der Deutschen Post liefert eine Sendung an einen Paketkasten aus: Derzeit basteln gleich mehrere Zustelldienste und Hersteller an Paketboxen, in denen Sendungen von Amazon, Zalando und Co. vor der Haustür deponiert werden können. dpa

Deutsche Post

Ein DHL-Paketzusteller der Deutschen Post liefert eine Sendung an einen Paketkasten aus: Derzeit basteln gleich mehrere Zustelldienste und Hersteller an Paketboxen, in denen Sendungen von Amazon, Zalando und Co. vor der Haustür deponiert werden können.

DüsseldorfIn das Wirrwarr der Paketzustellung an der Haustür schaltet sich jetzt das Deutsche Institut für Normung (DIN) ein. „Wir reagieren damit auf Forderungen von Branchenteilnehmern, die einheitliche Standards vor allem bei Paketboxen wünschen“, sagte eine Institutssprecherin in Berlin. Im Ausschuss beteiligt seien die großen Paketdienste DHL, DPD und TNT ebenso wie Verbraucherorganisationen und Hersteller von Paketkästen.

Ausgelöst wird das DIN-Verfahren durch die Flut von 2,5 Milliarden Paketen, die 2015 vorwiegend durch den Onlinehandel vor Deutschlands Wohnungstüren landeten. Diese sind oft unzustellbar, weil die Empfänger nicht zu Hause sind. Um das Problem in den Griff zu bekommen, basteln derzeit gleich...

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