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29.09.2016

06:00 Uhr

EVG-Vorsitzender Alexander Kirchner

„Das Geschäftsmodell der GDL heißt Konflikt“

VonDieter Fockenbrock

PremiumAufbruch oder Sanierung? Bahnchef Rüdiger Grube baut den Konzern um. Alexander Kirchner, Chef der Eisenbahnergewerkschaft EVG, spricht über den Streit der Arbeitnehmervertreter und den Verteilungsspielraum der Bahn.

„Das Gehalt ist für viele Kollegen nach wie vor ein wichtiger Punkt“, sagt Alexander Kirchner. dpa

EVG-Chef

„Das Gehalt ist für viele Kollegen nach wie vor ein wichtiger Punkt“, sagt Alexander Kirchner.

BerlinHerr Kirchner, was will die EVG in der anstehenden Tarifrunde erreichen?
Das Gehalt ist für viele Kollegen nach wie vor ein wichtiger Punkt. Eisenbahner zählen nicht gerade zu den Topverdienern, obwohl sie Schicht- und Wechseldienste machen. Deshalb wundert es auch nicht, dass die Bahn bei Lokführern oder Ingenieuren mittlerweile erhebliche Probleme hat, Nachwuchs zu finden. Für das Geld wollen viele keinen Job machen, der sieben Tage rund um die Uhr geht.

Der Verkehrsminister hat gesagt: „Gewinn ist nicht alles.“ Fühlen Sie sich dadurch ermutigt, in dieser Tarifrunde kräftig zuzulangen?
(Lacht) Nein, nicht durch den Minister. Aber auf der Halbjahrespressekonferenz...

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