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19.09.2016

16:51 Uhr

Familienstreit bei Oetker

Bielefelder Wahnsinn

PremiumDie heillos zerstrittene Oetker-Clan macht alles falsch, was man als Familienunternehmen falsch machen kann. Die Fehde muss sich fast zwangsläufig aufs Geschäft auswirken – zum Schaden der Mitarbeiter. Ein Kommentar.

Beim Familienkonzern geht es nicht mehr um Sachfragen, sondern um Macht. dpa

Oetker-Firmenzentrale in Bielefeld

Beim Familienkonzern geht es nicht mehr um Sachfragen, sondern um Macht.

Wenn es in Familienfirmen kracht, ist das in den absurdesten Momenten zu spüren: Der Bielefelder Oetker-Konzern zum Beispiel wollte am Sonntagabend seines vor einigen Jahren verstorbenen Patriarchen Rudolf-August Oetker gedenken. Der hätte am Dienstag seinen 100. Geburtstag gefeiert. Doch ausgerechnet die drei mächtigsten Männer des Unternehmens blieben der kirchlichen Veranstaltung fern: Finanzchef Albert Christmann, der aktuelle Konzernchef Richard Oetker und sein älterer Bruder August, der den alles kontrollierenden Beirat anführt.

Ein Eklat, ein Affront, ein Symbol – aber für was genau? Vor allem für eine heillos zerstrittene Eigentümerfamilie, die sich nicht mal mehr die Mühe gibt, Zusammenhalt wenigstens zu heucheln....

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