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07.09.2015

12:50 Uhr

Finanzierung des Nahverkehrs

Die gefräßigen Regionalzüge

VonDieter Fockenbrock

PremiumDie Länder fordern 8,5 Milliarden Euro vom Bund für den Nah- und Regionalverkehr. Der will aber nur 7,4 Milliarden Euro zahlen. Da kommt die Bahn mit ihrem Intercity-Angebot gerade recht.

„Bei den Regionalisierungsmitteln ist vorrangig wichtig, dass der Bund den Ländern entgegen kommt.“ dpa

NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (SPD)

„Bei den Regionalisierungsmitteln ist vorrangig wichtig, dass der Bund den Ländern entgegen kommt.“

DüsseldorfFür den Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Michael Groschek (SPD), ist die Sache ganz klar. Bevor im größten Bundesland überhaupt darüber nachgedacht wird, ob dort künftig Intercity-Fernzüge auch mit Nahverkehrstarifen genutzt werden können, müsse erst mal die Finanzierungsfrage geklärt sein: „Bei den Regionalisierungsmitteln ist vorrangig wichtig, dass der Bund den Ländern entgegenkommt.“

Gelegenheit dazu hat der Bund am Mittwoch. Dann tagt der Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag. Zwischen den Ländern und dem Bund ist die Förderung des Regionalverkehrs heftig umstritten. Die Länder fordern 8,5 Milliarden Euro, der Bund will nur 7,4 Milliarden zahlen.

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