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23.06.2015

10:52 Uhr

Flugsicherheit

Wenn der Hacker fliegen lernt

VonJens Koenen, Ina Karabasz

PremiumDer Hackerangriff auf die polnische Fluggesellschaft Lot zeigt: Luftfahrtunternehmen kümmern sich zu wenig um IT-Sicherheit. Dabei wäre es technisch sogar möglich, Flugzeuge in der Luft zu kapern – per Smartphone.

Die Sorgen um die Sicherheit der Bordnavigation nehmen zu. dpa

Pilot beim Training im Flugsimulator

Die Sorgen um die Sicherheit der Bordnavigation nehmen zu.

Düsseldorf/FrankfurtDieses Mal waren nur die Systeme am Boden betroffen. Über fünf Stunden hatten am Sonntag Hacker die Informationstechnologie lahmgelegt, mit der bei der polnischen Fluggesellschaft Lot unter anderem die Flugpläne gesteuert werden. Mindestens 20 Flüge mussten gestrichen werden, 1400 Passagiere strandeten. Mittlerweile laufen die Systeme alle wieder.

Doch der Warnschuss hat gesessen. Zwar geht es in der Luftfahrt wie in allen Industrien immer vernetzter zu – um das Thema IT-Sicherheit kümmert sich die mit chronisch knappen Margen kämpfende Branche aber viel zu wenig.

Und das nächste Mal könnte sogar ein Flugzeug in der Luft das Ziel einer Cyberattacke...

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