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27.03.2017

09:31 Uhr

Frachtkrise trifft Reederei

Hapag-Lloyd steuert ins Ungewisse

VonChristoph Schlautmann

PremiumDie weltweit fünftgrößte Container-Reederei schreibt wieder rote Zahlen. Alle Hoffnungen ruhen nun auf der Fusion mit einem Konkurrenten aus Dubai. Die weltweite Frachtkrise hinterlässt auch in Hamburg ihre Spuren.

Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd hofft nun wieder auf die Fusion mit UASC aus Dubai. Reuters, Sascha Rheker

Hapag-Lloyd rutscht wieder in die Krise

Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd hofft nun wieder auf die Fusion mit UASC aus Dubai.

DüsseldorfDie schlechten Nachrichten präsentiert Hapag-Lloyd dieses Jahr scheibchenweise. Vor zehn Tagen erst warnte Deutschlands größte Container-Reederei, die Fusion mit der arabischen UASC werde sich um zwei Monate auf Ende Mai verschieben. Banken hatten bei der Reederei aus Dubai den geplanten Eigentümerwechsel genutzt, um Kredite zu kündigen. Die Suche nach neuen Geldgebern sorgte für Verzögerungen.

Zusätzlich enttäuschte Hapag zwei Wochen zuvor mit der Meldung, das Betriebsergebnis (Ebit) habe sich im Vergleich zum Vorjahr auf 126 Millionen Euro gedrittelt. Weil damit nicht einmal die üblichen Zinsaufwendungen der verschuldeten Reederei zu decken sind, ließ die Nachricht erahnen, was eine Ad-hoc-Mitteilung am Freitagabend...

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