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06.12.2016

12:48 Uhr

Frank Schuster und Thomas König

Rheingold statt ICE

VonDieter Fockenbrock

PremiumFrank Schuster und Thomas König bauten mit am ersten ICE. Das neue Modell finden sie langweilig. Es sei ein Transportgefäß. Dass Bahnreisen auch anders geht, zeigt das Designer-Duo gerade an einem schrottreifen Wagen des Rheingold-Express, den es saniert.

Frank Schuster und Thomas König Gründer und Aktionäre des Designstudios Tricon AG Pressefoto

Frank Schuster und Thomas König

„Entree wie in einem Hotel.“

DüsseldorfAls die Deutsche Bahn vor wenigen Wochen ihr Vorzeigeobjekt, die vierte Generation des ICE, der Öffentlichkeit präsentierte, war selbst der bahnkritische Verkehrsminister voll des Lobes. Alexander Dobrindt sprach vom „modernsten und kundenfreundlichsten Upgrade für den Hochgeschwindigkeitsverkehr“. Frank Schuster sieht das etwas anders. Er findet den Zug schlicht enttäuschend. Schuster kann sich durchaus sein persönliches Downgrade erlauben. Schließlich waren der 56-jährige Designer und sein zwei Jahre älterer Geschäftspartner Thomas König an der Entwicklung des ersten ICE vor drei Jahrzehnten beteiligt.

Damals, sagt Schuster, war der Zug ein Sprung in eine neue Zeit. Allein die breiten, ausladenden Sessel hätten Reisenden signalisiert,...

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