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06.07.2016

15:53 Uhr

FTI

Ägyptische Gefangenschaft

VonChristoph Schlautmann

PremiumDer Münchener Touristikkonzern FTI ist Marktführer in Ägypten – ein Rang mit zweifelhafter Ehre. Aus Terrorangst meiden deutsche Touristen das ganzjährige Urlaubsparadies. Was Gründer Dietmar Gunz dagegen tun will.

Immer weniger Touristen reisen in das Urlaubsland. dpa

Ägypten

Immer weniger Touristen reisen in das Urlaubsland.

MünchenDietmar Gunz, Gründer des Münchener Urlaubskonzerns FTI, versucht es mit Galgenhumor. „Es ist ein Erlebnis besonderer Güte, dass man nach Ägypten fliegen darf, aber ohne Gepäck.“ Was den ansonsten introvertierten Chef des viertgrößten deutschen Reiseveranstalters in Rage bringt: Nachdem ein russisches Charterflugzeug über dem Sinai explodiert war, verbot Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt vergangenes Jahr, Gepäck aus Scharm El-Scheich an Bord deutscher Flugzeuge zu nehmen. Gunz gab schließlich auf. Den ägyptischen Badeort lässt er seither nicht mehr anfliegen.

Der 57-Jährige ist mit seinem Ärger nicht allein. Um acht Prozent gingen branchenweit die Sommerbuchung im Vergleich zum Vorjahr zurück. Bombenattentate und Flüchtlingselend...

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