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16.11.2015

12:39 Uhr

Glücksfall Poststreik

Hermes hofft auf „historisches Weihnachtsgeschäft“

VonChristoph Schlautmann

PremiumDem Paketdienst Hermes bescherte der DHL-Ausstand vom Sommer von der Post-Tochter überlaufende neue Kunden und ein Umsatzplus von 15 Prozent. Doch die Freude ist kurz – denn eine Hiobsbotschaft aus München trübt die Aussichten.

Ausgerechnet der Großkunde Amazon greift seinen Dienstleister an. Hermes

Hermes-Mitarbeiter beim Scannen eines Pakets

Ausgerechnet der Großkunde Amazon greift seinen Dienstleister an.

HamburgDer unfreiwillige Freundschaftsdienst der Post-Zusteller dauerte 53 Tage – zur Freude des Wettbewerbers Hermes. Den ganzen Sommer hindurch hatten Fahrer der Pakettochter DHL für Löhne gestreikt, die doppelt so hoch sein sollten wie bei dem Hamburger Ableger des Versandhauses Otto. Schon bevor der Ausstand Mitte Juli endete, stand der Sieger fest: 50 Großkunden waren, wie das Handelsblatt jetzt erfuhr, zum Konkurrenten nach Hamburg übergelaufen.

„Die meisten von ihnen, darunter viele bekannte Markenunternehmen, sind uns nach dem Streik erhalten geblieben“, so Hermes-Geschäftsführer Frank Rausch. Branchenbeobachtern zufolge gehören dazu Firmen wie Zalando, Esprit und H&M. Vom laufenden Geschäftsjahr verspricht...

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