Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

26.12.2016

17:41 Uhr

Händlerverbund Intersport

„Wir können nicht auf den Letzten warten“

VonJoachim Hofer

PremiumDer Händlerverbund Intersport soll straffer geführt werden. Von der Ladengestaltung über die Sortimente bis zur Werbung: Die 1.000 Ladenbesitzer sollen sich in Zukunft an deutlich mehr Vorgaben halten – um besser für den Wettbewerb mit Internethändlern wie Amazon gerüstet zu sein.

Künftig sollen sich die Inhaber stärker an den Vorgaben der Zentrale orientieren. AFP; Files; Francois Guillot

Intersport-Laden

Künftig sollen sich die Inhaber stärker an den Vorgaben der Zentrale orientieren.

MünchenNiemand verkauft so viele Turnschuhe, Trainingsanzüge und Skier wie die Intersport- Händler. Mehr als jeder dritte Euro, den die Deutschen für Sportartikel ausgeben, landet in den Kassen der rund 1.500 Geschäfte.

Der Zusammenschluss von fast 1.000 unabhängigen Ladenbesitzern blickt auf eine 60-jährige, erfolgreiche Vergangenheit zurück. Doch wenn Kim Roether in die Zukunft schaut, kommt er ins Grübeln. Der Vorstandschef der Intersport-Zentrale in Heilbronn weiß genau: Das alte Geschäftsmodell trägt langfristig nicht mehr. Gemeinsam einkaufen, getrennt verkaufen, das ist zu wenig.

Die neuen Konkurrenten sind agile, angriffslustige Internetkonzerne wie Amazon und Zalando; riesige Handelsorganisationen, die sekundenschnell verschiedenste Daten analysieren,...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×