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01.12.2016

16:00 Uhr

Hamburg Süd-Verkauf an Maersk

Alarmstimmung beim Hamburger Hafen

VonChristoph Schlautmann

PremiumWenn der Konkurrent Maersk den Containerriesen Hamburg Süd von Oetker übernimmt, könnte es einen großen Verlierer geben: den Hamburger Hafen. Die Dänen dürften einen Bogen um die Terminals in Hamburg machen.

Der Hamburger Hafen könnte der Leidtragende der Übernahme der Reederei Hamburg Süd durch den Konkurrenten Maersk sein. dpa

Alarm für den Hamburger Hafen

Der Hamburger Hafen könnte der Leidtragende der Übernahme der Reederei Hamburg Süd durch den Konkurrenten Maersk sein.

DüsseldorfDie Übernahme der Containerreederei Hamburg Süd durch Maersk droht einen indirekt Beteiligten zum Verlierer machen: den Hamburger Hafen. Der dänische Käufer, glauben Brancheninsider, könnte schon bald einen Großteil der Hamburg-Süd-Frachter an konzerneigene Terminals umdirigieren. Die aber liegen in Deutschland nicht an der Elbe, sondern in Bremerhaven und Wilhelmshaven.

So ist Maersk über die Konzerntochter APM Terminals mit 30 Prozent beteiligt an dem im September 2012 eröffneten Jade-Weser-Port, Deutschlands einzigem Tiefseehafen. Den Rest hält die von der Bremer Lagerhausgesellschaft (BLG) dominierte Eurogate.

Seit der Eröffnung in Wilhelmshaven werben die zwei Gesellschafter massiv um Fracht, weil bislang nur wenige Containerschiffe den...

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