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31.10.2016

13:22 Uhr

Hamburger Reeder Bertram Rickmers

Schmalkost für die Rettung

VonChristoph Schlautmann

PremiumBertram Rickmers ist einer der mächtigsten Reeder Deutschlands, nun wird er zum Geringverdiener: Um seine Firma über Wasser zu halten, verzichtet er auf fast alle Einkünfte. Er muss Banken und Gläubiger an Bord halten.

„Ich tue alles, damit das Unternehmen in der schweren Branchenkrise überlebt.“ picture alliance/dpa

Reeder Bertram Rickmers

„Ich tue alles, damit das Unternehmen in der schweren Branchenkrise überlebt.“

Er ist mit 121 Frachtschiffen einer der mächtigsten Charterreeder Deutschlands. Doch nun wird Bertram Rickmers in seinem eigenen Seefahrtsunternehmen per Verzichtserklärung zum Geringverdiener.

Dass es jemals dazu kommen würde, hatte er 2015 durch eine ungewöhnliche Vorkehrung auszuschließen versucht. Während Rickmers die Berenberg Bank für einen Börsengang seiner Reederei anheuerte, den er grob für den März 2016 terminierte, ließ er sich vom eigenen Konzernvorstand ein auskömmliches Einkommen garantieren. Für die Nutzung des Namens „Rickmers“ samt Firmenflagge sollte ihm die Hamburger Rickmers Holding AG jährlich eine Lizenzgebühr überweisen, die beide Seiten auf 0,6 Prozent des Umsatzes festlegten – was im Jahr 2015...

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