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03.04.2016

12:17 Uhr

Hirschkuss versus Hirschrudel

Der Kräuterlikör-Krieg

VonAxel Höpner

PremiumDer Kräuterlikör „Hirschkuss“ ist eine Erfolgsgeschichte. Doch nun kommt dem Hersteller ein ähnlich schmeckender Tropfen aus dem Hause Verpoorten ins Gehege. Plagiat oder nicht, das ist hier die Frage.

Petra Waldherr-Merk, Besitzerin und Geschäftsführerin des Unternehmens „Hirschkuss“, zeigt verschiedene Varianten ihres Likörs. Seit dem Jahr 2005 produziert sie Kräuterliköre nach einem alten Familienrezept. dpa

Hirschkuss

Petra Waldherr-Merk, Besitzerin und Geschäftsführerin des Unternehmens „Hirschkuss“, zeigt verschiedene Varianten ihres Likörs. Seit dem Jahr 2005 produziert sie Kräuterliköre nach einem alten Familienrezept.

Bad TölzEs ist von Vorteil, dass Petra Waldherr-Merk schon einmal einen Kampf um den Hirsch geführt hat. Die Unternehmerin sitzt im Büro in Gaißach bei Bad Tölz in den bayerischen Voralpen, eine Etage tiefer wird der Kräuterlikör „Hirschkuss“ abgefüllt. Ein Siegertyp. Im vergangenen Jahr legte der Absatz nochmals um zehn Prozent auf 300 000 Liter zu. Doch momentan ist die Aufregung groß im Oberland. Waldherr-Merk wirft dem Unternehmer Dirk Verpoorten vor, ein Plagiat mit dem Namen „Hirschrudel“ auf den Markt gebracht zu haben. „Das kostet viel Energie“, sagt Waldherr-Merk, „doch wir sind schon gelassener als damals.“ Damals, da war die Auseinandersetzung...

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