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10.11.2015

09:21 Uhr

Hotelportal-Anbieter

HRS liebäugelt mit Börsengang

VonChristoph Schlautmann

PremiumUmdenken bei HRS: Der Gang aufs Parkett ist für den Eigentümer plötzlich kein Tabu mehr. Der Kölner Hotelportal-Anbieter braucht Geld – für die Expansion und für den Kampf gegen die Konkurrenz aus dem Ausland.

Das Hotelportal könnte Geld von der Börse gut gebrauchen. dpa

HRS-Zentrale in Köln

Das Hotelportal könnte Geld von der Börse gut gebrauchen.

KölnGeheimniskrämerei genießt bei Deutschlands größtem Hotelvermittler HRS höchste Priorität. Geschäftszahlen versteckt der Kölner Familienkonzern, den Robert Ragge 1972 als Telefondienst gründete, im „Bundesanzeiger“ unter dem Eigennamen des Seniors. Veröffentlicht wird, wie zuletzt im April 2015, mit einjährigem Verzug. Ein Gang an den Kapitalmarkt? Bislang in der 1.500 Mitarbeiter zählenden Firma ein Tabu.

Das könnte sich bald ändern. „Sollte sich in der Zukunft eine Finanzierungsnotwendigkeit ergeben“, sagte Gründersohn Tobias Ragge jetzt überraschend dem Handelsblatt, „dann wäre der Börsengang eine Option.“ Noch gebe es den Bedarf nicht, da der Konzern seine Expansion bislang aus Eigenmitteln stemmen konnte. Im Fall eines Börsengangs...

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