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17.10.2016

17:51 Uhr

Kaiser's Tengelmann

Haub macht ernst – Merkel drängt

VonDana Heide

PremiumDie Regierung will im Übernahmekampf um Kaiser's Tengelmann nichts unversucht lassen. Kanzlerin und Wirtschaftsminister appellieren an die beteiligten Unternehmen. Wettbewerbshüter hingegen befürworten eine Zerschlagung.

Zerschlagung beginnt mit Einholung von Kaufangeboten für die Standorte in NRW. Reuters

Kaiser's Tengelmann-Filiale

Zerschlagung beginnt mit Einholung von Kaufangeboten für die Standorte in NRW.

BerlinBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) drängt die deutschen Händler, gemeinsam eine Lösung für Kaiser’s Tengelmann zu finden. Am Montag appellierte sie durch ihren Sprecher an Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub, Edeka-Chef Markus Mosa, Rewe-Chef Alain Caparros sowie die weiteren beteiligten Unternehmen, dass sie nicht nichts unversucht lassen sollten, sich zu einigen.

Kanzlerin und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) stellen sich damit gegen einen freien Verkauf der einzelnen Tengelmann-Filialen, da sie dabei Arbeitsplatzverluste befürchten. Dennoch leitete Haub am Montag die Zerschlagung seine Supermarkt-Kette ein: Potenzielle Käufer würden aufgefordert, Interessensbekundungen für die über 100 Märkte in Nordrhein-Westfalen abzugeben, sagte eine Tengelmann-Sprecherin. Die „Verwertungsphase“ für die...

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