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17.05.2015

15:46 Uhr

Kik-Chef Heinz Speet

„Zu uns kommt auch der Porsche-Fahrer“

VonKirsten Ludowig, Florian Kolf

PremiumDie meisten Kunden haben kein schlechtes Gewissen, findet Heinz Speet. Im Handelsblatt-Interview spricht der Kik-Chef über Doppelmoral, Mindestlöhne in Deutschland, Katastrophen in Bangladesch und Streik-Ärger.

Kik-Chef Heinz Speet will mit dem Billigmode-Hersteller in Polen und in den Niederlanden expandieren. Dirk Hoppe/Netzhaut f�r Handelsblatt 2015

Kik-Geschaeftsfuehrer Heinz Speet

Kik-Chef Heinz Speet will mit dem Billigmode-Hersteller in Polen und in den Niederlanden expandieren.

DüsseldorfStolz stellt sich Heinz Speet vor die mannshohe Deutschland-Karte in seinem Büro. Der Chef von Kik (Abkürzung von „Der Kunde ist König“) zeigt auf die Tausenden roten Fähnchen, jedes markiert eine Kik-Filiale. Alle werden aus der Zentrale im westfälischen Bönen beliefert – normalerweise mit der Bahn.

Handelsblatt: Können Sie das Wort Streik überhaupt noch hören? Gerade erst hat die Lokführergewerkschaft ihren Warentransport behindert. Und es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Verdi wieder Ihr Zentrallager bestreikt, um dort den Einzelhandelstarif durchzusetzen.
Dafür habe ich überhaupt kein Verständnis. Was Sie hier vorfinden, ist eine eigenständige Logistik GmbH,...

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