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07.12.2017

18:20 Uhr

Kommentar zum US-Urteil gegen VW-Manager

Kompromisslose Härte

VonVolker Votsmeier

PremiumDas drakonische Urteil gegen VW-Manager Oliver Schmidt ist ein weiterer Beweis für den Machtanspruch, den die US-Justiz bei der Verfolgung von weltweiter Wirtschaftskriminalität hat. Und es ist ein Signal dafür, dass diese Macht mittlerweile ausufert. Ein Kommentar.

Der VW-Manager wurde von einem US-Gericht verurteilt. Reuters

Oliver Schmidt

Der VW-Manager wurde von einem US-Gericht verurteilt.

Es ist ein drakonisches Urteil. Oliver Schmidt muss für sieben Jahre ins Gefängnis. Außerdem zahlt er eine Strafe von 400.000 Dollar. Ein amerikanisches Gericht hat den ehemaligen Volkswagen-Manager für seine Versuche bestraft, den Abgasbetrug seines Arbeitgebers an mehreren Hunderttausend US-Kunden zu vertuschen. Niemanden aus dem VW-Konzern hat es härter erwischt. Schmidts ehemaliger Kollege James Liang half als Ingenieur dabei mit, die Betrugssoftware für die Dieseltricks zu implementieren. Er wurde in diesem Jahr zu 40 Monaten Gefängnis verurteilt.

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