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29.09.2016

06:00 Uhr

Konflikt zwischen EVG und GDL

Brüchiger Frieden bei der Bahn

VonDieter Fockenbrock, Frank Specht

PremiumDie Deutsche Bahn steht vor einer neuen Tarifrunde. Die Forderungen der konkurrierenden Gewerkschaften EVG und GDL gehen auseinander – und die Lokführer drohen mit einer Rebellion.

Der Lokführergewerkschaft GDL kommt es vor allem auf den Abbau von Überstunden und Entlastung bei den Schichten an. Konkurrent EVG will sieben Prozent mehr Lohn. dpa

Züge am Berliner Hauptbahnhof

Der Lokführergewerkschaft GDL kommt es vor allem auf den Abbau von Überstunden und Entlastung bei den Schichten an. Konkurrent EVG will sieben Prozent mehr Lohn.

BerlinFür die Laufzeit von Tarifverträgen interessieren sich in der Regel Arbeitgeber- und Gewerkschaftsfunktionäre. Anders bei der Deutschen Bahn. Da fragen sich Millionen Pendler und Reisende: Droht erneut Streikchaos, wenn in wenigen Tagen die Verträge mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und der konkurrierenden Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) auslaufen?

Die gute Nachricht: So schlimm wie zwischen September 2014 und Mai 2015, als die GDL den Staatskonzern mit 420 Streikstunden zum Stillstand zwang, wird es nicht werden. Bevor der kampferprobte Chef-Lokführer Claus Weselsky oder sein EVG-Kollege Alexander Kirchner ihre Mitglieder zum Arbeitskampf aufrufen, darf die Bahn einseitig den Schlichter anrufen. Immerhin...

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