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02.04.2015

08:00 Uhr

Leitartikel zur Tengelmann-Entscheidung

Aussichtslos verkämpft

VonKirsten Ludowig

PremiumDie Fusion von Tengelmann und Edeka ist auch an den Egos der Beteiligten gescheitert. Kompromissvorschläge waren zu halbherzig. Es bleibt zu hoffen, dass das nicht zu Lasten der Mitarbeiter geht. Der Leitartikel.

Kirsten Ludowig ist Redakteurin im Ressort Unternehmen & Märkte Pablo Castagnola

Die Autorin

Kirsten Ludowig ist Redakteurin im Ressort Unternehmen & Märkte

Die endgültige Untersagung der Übernahme von 451 Kaiser’s-Tengelmann-Läden durch den größten deutschen Lebensmitteleinzelhändler Edeka ist der Höhepunkt einer verkorksten Beziehung. Einer Beziehung, die geprägt ist von Machtgehabe, fehlendem Verständnis und Misstrauen. Auf der einen Seite das Kartellamt, auf der anderen Seite zwei Handelsunternehmen. Streit gibt es nicht nur in der Sache, in der Frage also, ob die Marktmacht Edekas durch den Kauf aller Supermärkte von Kaiser’s Tengelmann wettbewerbsschädigend steigen würde. Tiefe Gräben liegen auch zwischen den handelnden Personen.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass es speziell um das Verhältnis der Bonner Wettbewerbshüter, allen voran Kartellamtspräsident Andreas Mundt, und der von...

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