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17.05.2017

17:44 Uhr

Lidl will die USA erobern

Billig und edel – Amerikas Discount-Traum

VonThomas Jahn, Florian Kolf

PremiumAm 15. Juni soll der erste Lidl-Markt in den USA eröffnen, bis Ende 2018 kommen 100 Filialen hinzu. Experten bezeichnen die Offensive als „eins der größten Ereignisse im US-Einzelhandel“. Es ist ein gewagtes Unterfangen.

Die für Deutschland typische Discounter-Atmosphäre würde in den USA auf Befremden stoßen. Deshalb setzt Lidl im Innern und Außen der Supermärkte auf edles Design.

Lidl-Testladen in USA

Die für Deutschland typische Discounter-Atmosphäre würde in den USA auf Befremden stoßen. Deshalb setzt Lidl im Innern und Außen der Supermärkte auf edles Design.

New York, DüsseldorfGebogenes Dach, große Fensterscheiben: „Wir wollen viel natürliches Licht“, sagt Brendan Proctor. Die Läden von Lidl in den USA sehen edler aus als hierzulande. Der US-Chef erzählt von Tests bei amerikanischen Kundengruppen, denen man die in Europa typischen Lidl-Filialen gezeigt hatte. „Sie dachten, es wären Autohandlungen“, sagt Proctor.

Also musste sich Lidl etwas einfallen lassen. Schließlich kennt niemand den deutschen Einzelhändler, schon der Name bereitet Probleme. Es reimt sich auf „Needle“, gibt die „Washington Post“ seinen Lesern eine Aussprachehilfe. „Wir wollen höchste Qualität zu möglichst niedrigen Preisen anbieten“, fasst Proctor die Strategie zusammen.

Ein gewagtes Unterfangen....

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