Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.12.2016

17:49 Uhr

Lokbauer in der Krise

Bombardier verliert Deutschlandchef und streicht 2.500 Stellen

VonDieter Fockenbrock

PremiumFührungschaos und Stellenabbau: Die Sanierung des Lokbauers Bombardier war bislang ein kanadisches Problem, nun schwappt die Krise nach Europa. Deutschlandchef Germar Wacker verlässt den Konzern – und auch 2.500 Beschäftigte müssen gehen.

Abgang als Deutschlandchef von Bombardier nach nur einem halben Jahr. Pressefoto

Germar Wacker

Abgang als Deutschlandchef von Bombardier nach nur einem halben Jahr.

DüsseldorfDie Turbulenzen um das Überleben des Flugzeug- und Lokomotivherstellers Bombardier waren bislang vor allem ein kanadisches Problem. Jetzt erreichen sie Deutschland. Der Sanierungsplan für die Bahntechniksparte Bombardier Transportation, deren Headquarter in Berlin angesiedelt ist, sieht nach Informationen des Handelsblatt aus Branchenkreisen vor, allein rund 2.500 Arbeitsplätze in deutschen Werken zu streichen. Betroffen sind demnach vor allem die Fabriken in Görlitz mit jetzt noch 1.900 Arbeitsplätzen, Bautzen mit 1.100 Stellen und Hennigsdorf bei Berlin (2.500 Beschäftigte).

Überschattet wird der Restrukturierungsplan von einem Personalwechsel, der in der Eisenbahnbranche große Besorgnis auslöst. Germar Wacker, ein Urgestein in der deutschen Bahnindustrie und seit...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×