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14.01.2016

08:32 Uhr

Lufthansa hat Stress mit Billig-Tochter

Eurowings verpatzt den Start

VonJens Koenen

PremiumZu wenig Piloten, zu viele Verspätungen, zu ehrgeizige Ziele: Der Start des Lufthansa-Ablegers Eurowings ist alles andere als reibungslos verlaufen. Vorstandschef Carsten Spohr bemüht sich um Schadensbegrenzung.

Die A330 war das erste Flugzeug, das für Eurowings auf die Langstrecke gehen soll. Ein Defekt hatte Folgen, die bis heute spürbar sind. Reuters, Sascha Rheker

Airbus A330

Die A330 war das erste Flugzeug, das für Eurowings auf die Langstrecke gehen soll. Ein Defekt hatte Folgen, die bis heute spürbar sind.

FrankfurtMichael Knitter weiß, wann es Zeit ist, Flagge zu zeigen. In aller Früh stand das Mitglied der Eurowings-Geschäftsführung am Dienstag im Terminal des Flughafens Köln-Bonn, um sich bei den Passagieren von Flug EW 131 aus Varadero auf Kuba zu entschuldigen.

Der Grund: Als die Maschine um fünf Uhr morgens aufsetzte, hatte sie 68 Stunden Verspätung. Das ist selbst für Pannen-Airlines in Drittweltstaaten außergewöhnlich. Doch dieses Fiasko erlebte die neue Billig-Tochter der Lufthansa, Eurowings. Schon jetzt droht ein enormer Imageschaden. Nach Berechnungen von Fairplane, einem Spezialisten für Fluggastrechte, hatten seit Weihnachten rund 30 Prozent der Langstreckenflüge von Eurowings Verspätung....

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