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17.02.2016

14:09 Uhr

Markenschutz

Wie der Mittelstand gegen die Fälschermafia kämpft

VonKatrin Terpitz

PremiumProdukt- und Markenpiraten werden immer dreister und verursachen Milliardenschäden. Billigimitate gefährden die Gesundheit und ruinieren das Image eines Unternehmens. Wie sich Mittelständler dagegen wehren können.

Produktpiraterie gilt am Reich der Mitte nicht mehr als Kavaliersdelikt. Quelle: imago/Imaginechina

Der chinesische Zoll beschlagnahmt gefälschte Markenware

Produktpiraterie gilt am Reich der Mitte nicht mehr als Kavaliersdelikt.

Quelle: imago/Imaginechina

Düsseldorf Eine Gießerei in Linqing mitten in der ostchinesischen Provinz Shandong. Sechs Lkws voll beladen mit gefälschten Wälzlagern stehen auf dem Hof. Alles verpackt in Plastiktüten. Eine nach der anderen wird in den glutheißen Schmelzofen gekippt. Auf den Wälzlagern prangen die bekannten deutschen Markennamen INA und FAG: sage und schreibe mehr als 300.000 gefälschte Teile aus der Schaeffler-Welt, die chinesische Behörden bei Razzien allein in den letzten Monaten beschlagnahmt hatten. „Es ist wichtig, nicht nur die Markennamen zu entfernen. Alle Teile müssen komplett vernichtet werden – selbst die Verpackungen“, sagt Ingrid Bichelmeir-Böhn, Schaefflers oberste Kämpferin gegen die Fälschermafia. Die Leiterin Globaler Markenschutz...

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